Märklin

Märklin 39741 Diesellok BR V 160 "Lollo", D


Artikelnummer MA39741

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Modell: Mit Digital-Decoder mfx+ und umfangreichen Geräuschfunktionen. Geregelter Hochleistungsantrieb mit Schwungmasse zentral eingebaut. Alle 4 Achsen über Kardan angetrieben. Haftreifen. Fahrtrichtungsabhängig wechselndes Dreilicht-Spitzensignal und 2 rote Schlusslichter konventionell in Betrieb, digital schaltbar. Spitzensignal an Lokseite 2 und 1 jeweils digital separat abschaltbar. Wenn Spitzensignal an beiden Lokseiten abgeschaltet ist, dann beidseitige Funktion des Doppel-A-Lichts. Beleuchtung mit wartungsfreien warmweißen und roten Leuchtdioden (LED). Seitlich und frontal angesetzte Griffstangen aus Metall. Detaillierte Pufferbohle. Ansteckbare Bremsschläuche liegen bei. Länge über Puffer ca. 18,4 cm. 1956 vereinbarte das Bundesbahn-Zentralamt München mit der Lokomotivfabrik Krupp in Essen die Entwicklung einer einmotorigen Mehrzweck-Diesellokomotive. Geplant war ursprünglich eine Maschine mit einer Nennleistung von 1.600 PS und eine Baureihenbezeichnung entsprechend der damaligen Gepflogenheiten als V 160. Sie sollte zwei Führerstände, zwei zweiachsige Drehgestelle, eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h, eine größte Länge über Puffer von rund 16.000 mm sowie ausreichende Zugheizung für einen D-Zug mit zehn Wagen besitzen. 1960/61 lieferte die Firma Krupp sechs Prototypen als V 160 001-006, die mit unterschiedlichen 1.900-PS-Motoren und Getrieben ausgerüstet waren. 1962/63 folgten vier weitere Maschinen (V 160 007-010) von Henschel. Die ersten neun Loks besaßen unterhalb der Stirnfenster einen wohlgerundeten Vorbau, der ihnen schnell den Spitznamen „Lollo“ (nach der italienischen Filmschauspielerin Gina Lollobrigida) einbrachte. Die zehnte Lok hingegen zeigte das von der V 320 001 übernommene kantige, moderne Gesicht, das zum typischen Kennzeichen der ganzen V 160-Familie werden sollte. Die ab 1968 als 216 001-010 bezeichneten Vorserienloks wurden zwischen 1978 und 1984 ausgemustert. Erhalten blieben V 160 003 (DB-Museum), V 160 001, 004 und 006 (Italien) sowie die zwischenzeitlich wieder nach Deutschland zurückgeholte V 160 002. Nach einer umfangreichen Instandsetzung bis September 2015 ist sie heute in Deutschland als einzige „Lollo“ betriebsfähig. Die restlichen Vorserienloks wurden verschrottet.

Warnhinweis:

Achtung: Nicht für Kinder unter 15 Jahren geeignet.nur für Erwachsene

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